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NGF Double Nickase Plasmid (m) | sc-421889-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NGF Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421889-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Ngf kodiert den Nervenwachstumsfaktor (NGF), ein sekretiertes Neurotrophin, das für das Überleben, die Differenzierung und die Aufrechterhaltung sympathischer und sensorischer Neurone während der Entwicklung sowie in adulten Geweben essenziell ist. NGF signalisiert hauptsächlich über NTRK1/TrkA und p75NTR und reguliert dabei die MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und PLCγ-Signalwege; so wird die Ligandenverfügbarkeit mit Neuritenauswuchs, synaptischer Plastizität und neuronalen Stressantworten verknüpft. In Mausmodellen ist eine veränderte NGF-Signalübertragung mit Änderungen der Sensibilisierung von Nozizeptoren, neuroimmunen Interaktionen und der Dynamik peripherer Innervation verbunden, die für die Biologie inflammatorischer und neuropathischer Schmerzen relevant sind. NGF beeinflusst zudem nicht-neuronale Prozesse, darunter die Aktivität von Mastzellen und Gewebeumbau, was Ngf zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung neurotrophinabhängiger Wechselwirkungen in krankheitsrelevanten Mikroumgebungen macht.
NGF Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ngf-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ngf abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ngf-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ngf-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.