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KV1.3 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-421214 | 20 µg | $397.00 |
Kcna3 kodiert den spannungsabhängigen Kaliumkanal KV1.3, einen Shaker-Familienkanal, der das Membranpotenzial und den Kaliumausstrom reguliert und damit Kalziumsignale, Aktivierungsschwellen und die elektrische Erregbarkeit formt. In Immun- und Gliazellen beeinflusst die KV1.3-Aktivität Signalkaskaden, die mit Proliferation, Zytokinproduktion und metabolischer Umprogrammierung verknüpft sind, indem sie Ca2+-abhängige transkriptionelle Programme steuert. Die Kanalfunktion überschneidet sich mit Signalwegen, die den Zellzyklusverlauf und Stressantworten regulieren, und eine veränderte KV1.3-Aktivität wurde mit Immunfehlregulation und entzündlichen Mechanismen in Verbindung gebracht. Im Nervensystem trägt KV1.3 zur Erregbarkeit und zu Signaldynamiken bei, die für Neuroinflammation und die neuronale-gliale Kommunikation relevant sind.
Das KV1.3 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Kcna3-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Kcna3-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Kcna3 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die KV1.3-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Kcna3-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der KV1.3-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.