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IL-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400390-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400390-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes IL6 kodiert Interleukin-6 (IL-6), ein pleiotropes Zytokin, das Akutphasenreaktionen, die Differenzierung von Immunzellen und die entzündungsgetriebene Gewebeumgestaltung koordiniert. IL-6 signalisiert vor allem über IL-6R und gp130 und aktiviert dabei JAK/STAT3; zusätzlich werden MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege eingebunden, um Überleben, Proliferation und metabolische Anpassung zu regulieren. Eine fehlregulierte IL-6-Aktivität ist mit chronischen Entzündungszuständen verknüpft und trägt zu pathologischer Wechselwirkung in Autoimmunerkrankungen, infektionsassoziierter Entzündung und tumorfördernden Mikroumgebungen bei. Die experimentelle Modulation von IL6 wird häufig eingesetzt, um Zytokinnetzwerke, die Polarisierung von Makrophagen und T-Zellen sowie nachgeschaltete, STAT3-abhängige Transkriptionsprogramme zu untersuchen.
IL-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.