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IFI-204 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-421033 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Ifi204 kodiert IFI‑204, ein interferoninduzierbares Mitglied der PYHIN‑Proteinfamilie, das an der angeborenen Immunüberwachung und der Regulation der Expression entzündungsrelevanter Gene beteiligt ist. IFI‑204 ist mit nukleären und zytosolischen Programmen der Nukleinsäureerkennung assoziiert, die in der Typ‑I‑Interferon‑Signalgebung, NF‑κB‑gekoppelten transkriptionellen Antworten und Kontrollpunkten der Zellzykluskontrolle zusammenlaufen. Über diese Signalwege wurde Ifi204 in Kontexten der antiviralen Restriktion, der Aktivierung von Makrophagen und dendritischen Zellen sowie der Modulation proliferativer gegenüber seneszenten Zuständen untersucht. Eine dysregulierte IFI‑204‑Aktivität ist daher für experimentelle Modelle chronischer Entzündung, autoimmunitätsähnlicher Phänotypen, infektionsgetriebener Pathologie und Tumor‑Immun‑Interaktionen relevant, ohne damit ein klinisches Ergebnis zu implizieren.
Das IFI-204 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Ifi204-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Ifi204-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Ifi204 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die IFI-204-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Ifi204-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der IFI-204-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.