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GATA-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400509-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GATA-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400509-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GATA2 kodiert GATA-2, einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GATA-Motive bindet und so Gennetzwerke reguliert, die die Erhaltung hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen, die Linienfestlegung sowie die endotheliale Entwicklung steuern. Über kontextabhängige Interaktionen mit Kofaktoren wie FOG-Proteinen koordiniert GATA-2 Transkriptionsprogramme, die mit Zytokinsignalen, Zellzykluskontrolle und Übergängen des Chromatinzustands während der Differenzierung verknüpft sind. Eine veränderte GATA2-Dosierung oder -Funktion geht mit einer Fehlregulation der Hämatopoese und der Entwicklung von Immunzellen einher und wird häufig in Modellen für Knochenmarkversagen und myeloische Malignome untersucht. Als zentraler Regulator vaskulärer und hämatopoetischer Genexpression dient GATA-2 zudem als nützlicher Ausgangspunkt, um transkriptionelle Schaltkreise in Entwicklung und Stressantworten zu analysieren.
GATA-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GATA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GATA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GATA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GATA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.