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ErbB4/HER4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400275-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ErbB4/HER4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400275-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ERBB4 kodiert ErbB4/HER4, eine ligandaktivierte Rezeptor-Tyrosinkinase der EGFR/ErbB-Familie, die Signale von Neuregulinen und verwandten Wachstumsfaktoren weiterleitet. Nach Aktivierung koppelt ErbB4 an die MAPK/ERK- und PI3K–AKT-Signalwege und kann an JAK/STAT-abhängigen Transkriptionsprogrammen beteiligt sein, wodurch es – kontextabhängig – Proliferation, Differenzierung und Überleben beeinflusst. ERBB4 unterstützt zudem die Zell-Zell-Kommunikation und Entwicklungsprozesse in neuralem und kardialem Gewebe durch Heterodimerisierung mit anderen ErbB-Rezeptoren sowie durch regulierte Rezeptorprozessierung. Eine dysregulierte ERBB4-Expression, Mutationen oder ein verändertes Signalgleichgewicht werden mit einer Umprogrammierung onkogener Signalwege und neurodevelopmentalen Phänotypen in Verbindung gebracht, was ERBB4 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien von Rezeptor-Signalnetzwerken macht.
ErbB4/HER4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERBB4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERBB4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERBB4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERBB4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.