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DOT1L1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431556-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DOT1L1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431556-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Dot1l kodiert DOT1L1, eine konservierte Histon-Methyltransferase, die die Methylierung von Histon H3 am Lysin 79 (H3K79) katalysiert und damit den Chromatinzustand mit der Transkriptionsregulation sowie replikationsassoziierten Prozessen verknüpft. Die Aktivität von DOT1L1 unterstützt Genexpressionsprogramme, die über eine epigenetische Steuerung der Chromatinzugänglichkeit an Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten und der Festlegung entwicklungsbezogener Zellschicksale beteiligt sind. In hämatopoetischen und embryonalen Kontexten wurde eine veränderte, Dot1l-abhängige H3K79-Methylierung mit fehlregulierten Transkriptionsnetzwerken und aberranter Differenzierung in Verbindung gebracht, was den Lokus für die Modellierung epigenetischer Mechanismen relevant für onkogene Transformation und Entwicklungsphänotypen nützlich macht. Dot1l wird außerdem im Zusammenhang mit der chromatinvermittelten Kontrolle inflammatorischer Signalgebung und von Signalwegen zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität untersucht.
DOT1L1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dot1l-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dot1l abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dot1l-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dot1l-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.