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DDR2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421985-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDR2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421985-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Maus-Ddr2 kodiert den Discoidin-Domänen-Rezeptor 2 (DDR2), eine kollagenaktivierte Rezeptor-Tyrosinkinase, die den Umbau der extrazellulären Matrix erkennt und Signale weiterleitet, welche Zelladhäsion, Migration und Proliferation steuern. Die Aktivierung von DDR2 bindet nachgeschaltete Signalwege ein, darunter MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalisierung, und kann während der Gewebeentwicklung und -reparatur den Matrixumsatz durch Regulation von Metalloproteinasen modulieren. In stromalen und mesenchymalen Kontexten trägt DDR2 zu Antworten auf kollagenreiche Mikroumgebungen bei, die fibroseassoziierte Prozesse und Tumor–Stroma-Interaktionen beeinflussen. Eine veränderte DDR2-Signalisierung wurde in mehreren Krankheitsmodellen mit einer gestörten Homöostase der extrazellulären Matrix und pathologischem Remodeling in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für mechanistische Studien unterstreicht.
DDR2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ddr2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ddr2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ddr2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ddr2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.