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DDR2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400414-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDR2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400414-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Discoidin-Domänen-Rezeptor 2 (DDR2) ist eine durch Kollagen aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinase, die die Wahrnehmung der extrazellulären Matrix mit intrazellulären Signalwegen koppelt, welche Zelladhäsion, Migration, Proliferation und Matrix-Remodelling steuern. Nach Bindung an fibrilläre Kollagene autophosphoryliert DDR2 und aktiviert Signalwege wie MAPK/ERK, PI3K–AKT, SRC-Familien-Signale sowie Regulatoren des Zytoskeletts; dadurch beeinflusst es epithelium-mesenchymale Transitionen und Stromainteraktionen. Die DDR2-Aktivität ist eng mit der Homöostase des Bindegewebes und dem Kollagenumsatz verknüpft, und eine veränderte DDR2-Signalgebung wurde mit fibrosebedingtem Remodelling und der Dynamik des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht. Als Zielstruktur des humanen DDR2 wird es häufig in Modellen zur extrazellulärmatrixgetriebenen Signalübertragung, zum invasiven Verhalten und zum Cross-Talk von Rezeptor-Tyrosinkinasen untersucht.
DDR2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.