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CUL-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416925-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CUL-3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416925-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **CUL3** kodiert **Cullin-3 (CUL-3)**, ein zentrales Gerüstprotein von **CRL3-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen**, die **BTB-Domänen-Substratadapter** mit **RBX1** für den Ubiquitin-Transfer und die proteasomale Degradation koppeln. Durch den selektiven Abbau regulatorischer Proteine beeinflusst CUL-3 die Proteostase, die Zellzyklusprogression, Reaktionen auf oxidativen Stress sowie die Organisation des Zytoskeletts, einschließlich Signalwege, die mit der **KEAP1–NRF2**-Signalgebung verknüpft sind. Eine fehlregulierte CRL3-Aktivität kann die Redox-Homöostase und die Checkpoint-Kontrolle stören, wodurch CUL3 ein häufig untersuchter Knotenpunkt in der Krebsbiologie und in Programmen der Stressanpassung ist. Veränderungen in CUL3-abhängigen Ubiquitinierungsnetzwerken werden zudem genutzt, um in zellulären Systemen Mechanismen zu modellieren, die für neuroentwicklungsbezogene und kardiovaskuläre Phänotypen relevant sind.
CUL-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CUL3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CUL-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CUL3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CUL3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CUL-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CUL3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CUL-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CUL-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CUL3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.