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C3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400622-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400622-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementkomponente 3 (C3) ist ein zentrales Bindeglied der menschlichen Komplementkaskade und verknüpft den klassischen, den Lektin- und den alternativen Aktivierungsweg durch proteolytische Spaltung in C3a und C3b. Die Ablagerung von C3b fördert die Opsonisierung und die Amplifikation durch Bildung der C3-Konvertase, während C3a als Anaphylatoxin wirkt und die Rekrutierung von Leukozyten sowie entzündliche Signalwege unterstützt. Durch diese Funktionen koordiniert C3 die angeborene Immunabwehr, die Clearance von Immunkomplexen und die Wechselwirkungen mit Phagozytose- und Zytokinnetzwerken. Eine fehlregulierte C3-Aktivität ist an entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen beteiligt und steht in engem Zusammenhang mit komplementvermittelten Gewebeschäden, einschließlich Mechanismen renaler und retinaler Erkrankungen.
C3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.