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C3 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419391-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Die Maus-Komplementkomponente 3 (C3) kodiert das zentrale Effektorprotein des Komplementsystems, dessen proteolytische Aktivierung zu C3a und C3b Opsonisierung, die Clearance von Immunkomplexen, Chemotaxis sowie die Verstärkung angeborener Immunantworten über den klassischen, den Lektin- und den alternativen Weg antreibt. Die Ablagerung von C3b unterstützt die Bildung der C5-Konvertase und interagiert mit Komplementrezeptoren, um Phagozytose und Antigenverarbeitung zu steuern, wodurch die Komplementaktivität mit inflammatorischer Signalgebung und mit Wechselwirkungen zu Gerinnung sowie Programmen von Gewebeschädigung verknüpft wird. Eine dysregulierte C3-Aktivierung ist in Modellen mit erhöhter Infektanfälligkeit, Autoimmunität und immunkomplexvermittelter Pathologie, Neuroinflammation und metabolischer Inflammation beteiligt und spiegelt ihren breiten Einfluss auf Wirtsabwehr und Immunpathologie wider. Das Gene-Editing von murinem C3 ermöglicht mechanistische Untersuchungen komplementabhängiger Effektorfunktionen, wegspezifischer Aktivierung und zelltypspezifisch aufgelöster Beiträge zu Entzündung und krankheitsrelevanten Phänotypen in vivo sowie in primären Immunzellsystemen.
C3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
C3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen C3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von C3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des C3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.