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5-LO Double Nickase Plasmid (h) | sc-401239-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
5-LO Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401239-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane ALOX5-Gen kodiert die 5-Lipoxygenase (5-LO), eine nicht-hämhaltige Eisen-Dioxygenase, die die Umwandlung von Arachidonsäure zu 5-HPETE und Leukotrien A4 katalysiert und damit die Leukotriensynthese einleitet. Die 5-LO-Aktivität ist mit der Leukotrien-C4-Synthase sowie nachgeschalteter Rezeptorsignalgebung verknüpft und reguliert so den Entzündungsgrundtonus, die Chemotaxis von Leukozyten, die Gefäßpermeabilität und Reaktionen der bronchialen glatten Muskulatur. Das Enzym wird durch calciumabhängige Translokation an Membranen und durch Interaktionen mit FLAP gesteuert, wodurch die Produktion von Lipidmediatoren an den zellulären Aktivierungszustand gekoppelt wird. Eine Fehlregulation der ALOX5/5-LO-Signalgebung wurde mit Asthma und allergischer Entzündung, Atherosklerose sowie entzündlichen Tumormikroumgebungen in Verbindung gebracht und macht sie zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung eicosanoidgetriebener Pathologien.
5-LO Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALOX5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALOX5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALOX5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALOX5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.