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secretin receptor CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403329-ACT | 20 µg | $397.00 |
SCTR kodiert den humanen Secretinrezeptor, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse B, der das gastrointestinale Peptidhormon Secretin bindet und dadurch die epitheliale Flüssigkeits- und Bikarbonatsekretion, die Funktion der Pankreasgänge sowie die biliäre Physiologie reguliert. Nach Ligandenbindung koppelt SCTR vorwiegend an Gs, stimuliert die Adenylylcyclase, erhöht cAMP und aktiviert PKA‑abhängige Transkriptions- und Ionentransportprogramme; zusätzlich treten – abhängig vom Kontext – Signalwege über Calcium und MAPK auf. Die Rezeptoraktivität trägt zur koordinierten Verdauungs- und Stoffwechselhomöostase bei und wird häufig in sekretorischen Epithelien und in neuroendokrinen Zusammenhängen untersucht. Veränderte GPCR/cAMP‑Signalgebung unter Beteiligung von SCTR wurde in Modellen pankreatischer und biliärer Dysfunktionen, gastrointestinaler Erkrankungen sowie der hormonresponsiven Tumorbiologie als Mechanismus untersucht, der zelluläre Sekretion, Proliferation und Differenzierung beeinflusst.
secretin receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SCTR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
secretin receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SCTR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SCTR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen secretin receptor-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SCTR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von secretin receptor-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des secretin receptor-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SCTR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.