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NPC1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403252-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NPC1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403252-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NPC1 kodiert das Niemann-Pick-Protein Typ C1, einen Membrantransporter in späten Endosomen/Lysosomen, der den intrazellulären Transport von Cholesterin und Glykolipiden koordiniert. Durch die Zusammenarbeit mit NPC2 und die Regulation des Sterol-Exports aus Lysosomen zu anderen Membranen unterstützt NPC1 die Lipidhomöostase, die Membranzusammensetzung sowie nachgeschaltete Signalwege, die mit der Endosom–Lysosom-Dynamik und der Autophagie verknüpft sind. Eine Störung der NPC1-Funktion führt zu einer lysosomalen Lipidakkumulation und zu zellulären Stress-Phänotypen; Varianten sind mit der Niemann-Pick-Krankheit Typ C sowie mit weiter gefasster Forschung zu Neurodegeneration und Stoffwechsel assoziiert. NPC1 wird daher häufig in Signalwegen untersucht, die die lysosomale Funktion, Kontaktstellen zwischen Organellen und cholesterinabhängige Signalübertragung steuern.
NPC1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NPC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NPC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NPC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NPC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.