
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
LPL CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421460-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LPL CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421460-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine **Lpl**-Gen kodiert die Lipoproteinlipase (LPL), ein sezerniertes, heparansulfatbindendes Enzym, das Triglyceride in zirkulierenden Chylomikronen und VLDL hydrolysiert und dadurch Fettsäuren freisetzt, die von Fettgewebe, Herz und Skelettmuskel aufgenommen werden. Die LPL-Aktivität wird durch endotheliale Transport- und Verankerungsfaktoren wie GPIHBP1 koordiniert und durch Apolipoproteine sowie angiopoietinähnliche Proteine moduliert, wodurch der Ernährungszustand mit der Lipidverteilung verknüpft wird. Über die Regulation von Lipidaufnahme und -speicherung trägt LPL zur Energiehomöostase, zur Adipozytenbiologie und zur Insulinsensitivität bei; eine Dysregulation ist in Modellen metabolischer Erkrankungen mit Hypertriglyzeridämie, hepatischer Steatose und atheroskleroseassoziierten Phänotypen verbunden. Diese Eigenschaften machen **Lpl** zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung des Lipoproteinstoffwechsels, der vaskulären Lipidverarbeitung und entzündungsnaher metabolischer Signalwege in Mausmodellen.
LPL Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lpl-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LPL Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lpl-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lpl-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LPL-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lpl-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LPL-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LPL-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lpl-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.