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HIG2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403510-NIC | 20 µg | $410.00 |
HILPDA kodiert das hypoxieinduzierbare, lipidtropfenassoziierte Protein (HIG2), ein kleines Protein, das an Lipidtröpfchen lokalisiert und durch Hypoxie sowie entzündliche Signale stark induziert wird. HIG2 unterstützt die zelluläre Anpassung an niedrige Sauerstoffwerte, indem es die Speicherung neutraler Lipide fördert und den Umgang mit Fettsäuren umprogrammiert. Dadurch verknüpft es die HIF-Signalgebung mit der Biogenese von Lipidtröpfchen und mit Stressantworten des Zellstoffwechsels. Diese Biologie überschneidet sich mit Signalwegen, die die Toleranz gegenüber oxidativem Stress, Nährstoffmangel und die Aktivierung der angeborenen Immunantwort steuern, was HILPDA zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung hypoxiegetriebener metabolischer Reprogrammierung macht. Eine veränderte HILPDA-Expression wurde u. a. im Kontext von Tumorhypoxie, Makrophagenpolarisierung und entzündlichen Prozessen bei Stoffwechselerkrankungen beschrieben, bei denen die Dynamik von Lipidtröpfchen den Zellzustand und Überlebensprogramme beeinflussen kann.
HIG2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HILPDA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HILPDA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HILPDA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HILPDA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.