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CD274/PD-L1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425636-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD274/PD-L1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425636-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse *Cd274* kodiert CD274/PD-L1, einen Typ‑I‑transmembranen Immuncheckpoint‑Liganden, der an PD‑1 (PDCD1) bindet und dadurch die T‑Zellrezeptor‑Signalübertragung, die Zytokinproduktion und die zytotoxische Aktivität dämpft. Die PD‑L1‑Expression wird durch entzündliche Signale wie IFN‑γ über die JAK/STAT‑Signalgebung induziert und ist mit NF‑κB‑getriebenen Programmen verknüpft, die Antigenpräsentation und Immuntoleranz im Gewebe prägen. In hämatopoetischen und nicht‑hämatopoetischen Zellen trägt CD274 zur Regulation der peripheren Toleranz, zur Homöostase der adaptiven Immunantwort und zum Gleichgewicht zwischen Effektorfunktionen und regulatorischen Antworten bei. Eine dysregulierte PD‑L1‑Expression ist in Krebsmodellen breit mit Immunflucht assoziiert und geht in Situationen chronischer Entzündung und Autoimmunität mit veränderten Immunphänotypen einher, wodurch *Cd274* einen zentralen Knotenpunkt für die Immunologie‑ und Tumormikroumgebungsforschung darstellt.
CD274/PD-L1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd274-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd274 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd274-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd274-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.