
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
B7-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401971-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
B7-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401971-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD80 (B7-1) ist ein induzierbarer kostimulatorischer Ligand der Immunglobulin-Superfamilie, der vorwiegend auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und an CD28 sowie CTLA-4 bindet, um T‑Zell-Aktivierung, -Proliferation und -Toleranz zu modulieren. Durch die Integration mit der TCR-Signalgebung beeinflusst CD80 nachgeschaltete PI3K–AKT-, NF-κB- und Zytokin-Transkriptionsprogramme, die die adaptive Immunantwort prägen. Eine dysregulierte CD80-Expression wird mit einem verschobenen Gleichgewicht von Immun-Checkpoints und einer aberranten Antigenpräsentation in entzündlichen und autoimmunen Kontexten in Verbindung gebracht und wird häufig im Rahmen von Tumor‑Immun‑Interaktionen untersucht. Als Oberflächenmarker mit gut charakterisierter Rezeptorbiologie wird CD80 routinemäßig genutzt, um die Reifung von APCs, Schwellenwerte der Kostimulation und die Bildung der immunologischen Synapse in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
B7-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD80-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD80 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD80-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD80-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.