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ZNF74 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411084-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZNF74 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411084-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZNF74 kodiert ein menschliches KRAB-Zinkfingerprotein, das an der sequenzspezifischen DNA-Bindung und der Transkriptionsrepression beteiligt ist und damit eine chromatinabhängige Regulation der Genexpression unterstützt. Es wurde im Kontext der nukleären Organisation und von Programmen der Transkriptionskontrolle untersucht, die die Zellidentität und Stressantworten prägen. Genomische Variationen und eine veränderte Expression von ZNF74 wurden mit neuropsychiatrischen und entwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was mit Funktionen in regulatorischen Netzwerken vereinbar ist, die empfindlich auf Gen-Dosierung und epigenetischen Zustand reagieren. Diese Eigenschaften machen ZNF74 zu einem nützlichen Ziel, um Mechanismen der Transkriptionsrepression und nachgeschaltete Veränderungen von Signalwegen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
ZNF74 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF74-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF74 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF74-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF74-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.