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Zic4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407517-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Zic4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407517-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZIC4 kodiert den Zinkfinger-Transkriptionsfaktor Zic4, einen nukleären Regulator, der an DNA bindet und Genexpressionsprogramme während der embryonalen Musterbildung und der Neuroentwicklung steuert. Zic4 ist an transkriptionellen Netzwerken beteiligt, die die neuronale Differenzierung, die regionale Identität im sich entwickelnden Gehirn und die Morphogenese des Kleinhirns koordinieren, und steht dabei in Wechselwirkung mit entwicklungsbiologischen Signalwegen wie WNT und SHH, die die Strukturen der dorsalen Mittellinie und des Hinterhirns prägen. Eine veränderte ZIC4-Dosierung oder eine Störung seiner regulatorischen Funktion wurde mit angeborenen Hirnfehlbildungen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was diesen Lokus zu einem nützlichen Modell für die Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle in neuralen Zelllinien macht. In zellbasierten Modellen hilft eine Perturbation von ZIC4 dabei, Genregulationsnetzwerke zu definieren, die Schicksalsentscheidungen von Vorläuferzellen, neuronale Reifung und linienspezifische Chromatinzustände steuern.
Zic4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZIC4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZIC4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZIC4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZIC4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.