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ZFP106 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405869-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZFP106 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405869-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZNF106 kodiert ZFP106, ein Zinkfingerprotein, das an nukleären RNA‑Stoffwechselprozessen beteiligt ist und Genexpressionsprogramme reguliert, die die Homöostase von Neuronen und Muskelzellen unterstützen. ZFP106 wird mit RNA‑Prozessierung und Transkriptstabilität in Verbindung gebracht und ist damit an Signalwegen beteiligt, die Differenzierung, Stressantworten und den Erhalt langlebiger Zelltypen koordinieren. Genetische Studien verknüpfen eine Fehlfunktion von ZNF106 mit neuromuskulären und neurodegenerativen Phänotypen, was mit Rollen bei der Integrität von Motoneuronen und der Muskelaufrechterhaltung vereinbar ist. Diese Eigenschaften machen ZNF106 zu einem nützlichen Ziel, um zu untersuchen, wie RNA‑verarbeitende Faktoren zelluläre Vulnerabilität und degenerationsassoziierte Veränderungen der Transkription prägen.
ZFP106 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF106-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF106 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF106-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF106-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.