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XPC Double Nickase Plasmid (h) | sc-401499-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
XPC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401499-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
XPC kodiert das Xeroderma-pigmentosum-Protein der Komplementationsgruppe C, einen zentralen Schadenssensor der globalen genomweiten Nukleotid-Exzisionsreparatur (GG-NER), der helixverzerrende DNA-Läsionen wie UV-induzierte Cyclobutan-Pyrimidin-Dimere und sperrige chemische Addukte erkennt. Nach der Läsionserkennung koordiniert XPC die Rekrutierung von TFIIH und nachgeschalteten NER-Faktoren, um das Entwinden der DNA, die Exzision und die Neusynthese einzuleiten und so die Genomintegrität sowie die Stabilität von Replikationsgabeln zu unterstützen. Die XPC-Funktion steht in Wechselwirkung mit der DNA-Schadenssignalgebung und der Kontrolle von Zellzyklus-Checkpoints und beeinflusst dadurch zelluläre Antworten auf genotoxischen Stress. Genetische Defekte in XPC verursachen Xeroderma pigmentosum der Komplementationsgruppe C und sind mit einer erhöhten Mutationslast sowie einer gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung und Umweltmutagenen verbunden.
XPC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des XPC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von XPC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die XPC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit XPC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.