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VCPIP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409332-NIC | 20 µg | $410.00 |
VCPIP1 (valosin-containing protein interacting protein 1) kodiert ein deubiquitinierendes Enzym, das mit der AAA+-ATPase VCP/p97 assoziiert und die ubiquitinabhängige Proteinkontrolle reguliert. Über die katalytische Aktivität seiner OTU-Domäne ist VCPIP1 an der ER-assoziierten Degradation (ERAD), am Membrantransport und an der Proteostase beteiligt, indem es Ubiquitin-Ketten auf ausgewählten Substraten modifiziert und deren Verarbeitung durch die VCP/p97-Maschinerie koordiniert. Eine Störung der an VCP/p97 gekoppelten Ubiquitin-Homöostase steht mit zellulären Stress-Signalwegen, beeinträchtigter Organell-Dynamik und neurodegenerationsassoziierten Pathways in Verbindung, wodurch VCPIP1 ein relevanter Knotenpunkt für die Untersuchung ist, wie Ubiquitin-Remodelling die Stressresilienz und Abbaunetzwerke beeinflusst. Eine veränderte Regulation dieser Signalwege wird zudem im Kontext der Anpassung von Krebszellen an proteotoxischen Stress und einer fehlregulierten Ubiquitin-Signalgebung untersucht.
VCPIP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VCPIP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VCPIP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VCPIP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VCPIP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.