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UCP4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417530-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UCP4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417530-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC25A27 kodiert das Entkopplungsprotein 4 (UCP4), einen Carrier der inneren Mitochondrienmembran, der den Protonenleckstrom und die Kopplungseffizienz der Mitochondrien moduliert und damit den Output der oxidativen Phosphorylierung sowie die Homöostase reaktiver Sauerstoffspezies beeinflusst. UCP4 ist in neuronalen Geweben angereichert und steht mit der Regulation des mitochondrialen Membranpotenzials, der Calcium-Handhabung und zellulären Stressantworten in Verbindung, die den neuronalen Stoffwechsel und das Überleben von Nervenzellen beeinflussen. Über seine Effekte auf die mitochondriale Bioenergetik greift UCP4 in Signalwege ein, die das Redoxgleichgewicht und den programmierten Zelltod steuern, und ist damit für Studien zu Neurodegeneration und metabolischer Vulnerabilität relevant. Eine veränderte UCP4-Expression oder -Aktivität wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit gestörter Energiehomöostase assoziiert, was mechanistische Untersuchungen in humanen Zellmodellen unterstützt.
UCP4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC25A27-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC25A27 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC25A27-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC25A27-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.