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Tyro3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401412-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tyro3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401412-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **TYRO3** kodiert **Tyro3**, eine Rezeptor-Tyrosinkinase der **TAM-Familie**, die durch die Liganden **GAS6** und **PROS1** aktiviert wird, häufig in Zusammenarbeit mit **Phosphatidylserin** auf apoptotischen Zellen. Die Tyro3-Signalübertragung aktiviert **PI3K–AKT**-, **MAPK/ERK**- und **JAK/STAT**-Signalwege, um Zellüberleben, Proliferation und Migration zu regulieren und angeborene Immunantworten abzuschwächen, unter anderem durch Effekte auf die phagozytische Beseitigung apoptotischen Materials. Im Nervensystem wird Tyro3 mit neuronaler Unterstützung und synaptischer Homöostase in Verbindung gebracht, während es im immunologischen Kontext zur Auflösung von Entzündungen beiträgt. Eine fehlregulierte TYRO3-Aktivität oder -Expression wurde mit onkogenen Signalprogrammen, veränderten Tumor–Immun-Interaktionen sowie mit für entzündliche oder neurodegenerative Erkrankungen relevanten Phänotypen assoziiert.
Tyro3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TYRO3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TYRO3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TYRO3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TYRO3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.