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TUSC3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405571-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TUSC3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405571-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TUSC3 (Tumorsuppressorkandidat 3) kodiert ein Membranprotein des endoplasmatischen Retikulums, das als Untereinheit des Oligosaccharyltransferase-(OST)-Komplexes fungiert und die co‑translationale N‑verknüpfte Glykosylierung sowie die Qualitätskontrolle neu entstehender sekretorischer und membranständiger Proteine unterstützt. Über seine Rolle in der Proteinfaltungs-Homöostase beeinflusst TUSC3 die ER‑Proteostase, die Reifung von Glykoproteinen und nachgeschaltete Signalprozesse, die empfindlich auf den Glykosylierungsstatus reagieren, einschließlich Rezeptortransport und stressadaptiver Antworten. Eine veränderte TUSC3-Expression oder ein Funktionsverlust wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und in onkologischen Kontexten untersucht, in denen gestörte Glykosylierung und ER‑Stress‑Signalwege Programme für Proliferation, Adhäsion und Migration umgestalten können. Diese Eigenschaften machen TUSC3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Glykoproteostase, ER‑assoziierten Signalwegen und genregulatorischen Netzwerken, die für die Krankheitsbiologie in humanen Zellmodellen relevant sind.
TUSC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TUSC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TUSC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TUSC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TUSC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TUSC3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TUSC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TUSC3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TUSC3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TUSC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.