
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TREX-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423502-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TREX-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423502-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse **Trex1** kodiert **TREX-1**, eine 3′→5′-DNA-Exonuklease, die zytosolische und aberrante DNA-Spezies abbaut, um eine unangemessene Aktivierung der angeborenen Immunerkennung zu verhindern. TREX-1 wirkt an der Schnittstelle von DNA-Replikation/-Reparatur und Nukleinsäure-Clearance und begrenzt dadurch die **cGAS–STING–TBK1**-Signalgebung sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme des **Typ-I-Interferons**. Verlust oder Fehlfunktion von TREX-1 ist mit der Akkumulation immunstimulatorischer DNA und einer chronischen Expression interferon-stimulierter Gene verbunden und verknüpft die Trex1-Biologie mit entzündlichen und autoimmunähnlichen Phänotypen. Trex1 wird außerdem genutzt, um Genomstabilität, DNA-Schadensantworten und die Folgen einer dysregulierten zytosolischen DNA-Überwachung in Immun- und Nicht-Immungeweben zu untersuchen.
TREX-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Trex1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Trex1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Trex1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Trex1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.