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TORC3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413035-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TORC3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413035-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes CRTC3 (TORC3) ist ein durch CREB regulierter Transkriptions-Koaktivator, der cAMP/PKA- und calciumabhängige Signalwege integriert, um CREB-gesteuerte Genexpressionsprogramme zu modulieren. Seine Aktivität wird durch phosphorylierungsabhängige zytoplasmatische Sequestrierung und signalinduzierte nukleäre Translokation reguliert, wodurch vorgeschaltete Kinasewege mit transkriptionellen Outputs verknüpft werden, die an Energiebilanz, mitochondrialem Stoffwechsel und der Regulation stressantwortlicher Gene beteiligt sind. CRTC3 trägt zur Biologie von Adipozyten und Melanozyten bei und wurde mit veränderten metabolischen Phänotypen sowie melanomaassoziierten Transkriptionszuständen in Verbindung gebracht, was es für die Analyse kontextspezifischer CREB-Signalwegregulation relevant macht. Die Untersuchung der TORC3-Funktion hilft zu klären, wie Second-Messenger-Signale Transkriptionsnetzwerke in metabolischen und onkogenen Kontexten umformen.
TORC3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRTC3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRTC3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRTC3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRTC3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.