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Tom70 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402022-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tom70 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402022-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TOMM70 kodiert Tom70, einen Importrezeptor der äußeren Mitochondrienmembran, der zytosolische Vorläuferproteine und chaperongebundene hydrophobe Carrier erkennt und deren Übergabe an den TOM‑Komplex koordiniert, damit sie in die Mitochondrien transloziert werden können. Durch die Unterstützung der Biogenese von Komponenten der Atmungskette und der mitochondrialen Proteostase trägt Tom70 zur Kapazität der oxidativen Phosphorylierung, zur Dynamik des Organells und zur zellulären Anpassung an Stress bei. Eine veränderte TOMM70‑Funktion wurde im Zusammenhang mit mitochondrialer Dysfunktion und Neurodegeneration untersucht; zudem kann sie die angeborene Immun-Signalgebung an Mitochondrien beeinflussen, indem sie Verfügbarkeit und Organisation importierter Faktoren moduliert, die mit MAVS‑abhängigen antiviralen Signalwegen interagieren. Diese Eigenschaften machen TOMM70 zu einem nützlichen Ziel, um den mitochondrialen Proteinimport, metabolische Umprogrammierung und Stressantwort-Schaltkreise zu untersuchen, die für komplexe Krankheitsphänotypen relevant sind.
Tom70 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TOMM70-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TOMM70 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TOMM70-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TOMM70-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.