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Thrombospondin 5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402797-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Thrombospondin 5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402797-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COMP kodiert Thrombospondin 5, ein sezerniertes, pentameres extrazelluläres Matrixglykoprotein, das in Knorpel und anderen Bindegeweben reichlich vorkommt. Thrombospondin 5 ist an Aufbau und Homöostase der Matrix beteiligt, indem es an Kollagene, Proteoglykane und Integrine bindet und dadurch die Adhäsion von Chondrozyten, die Mechanotransduktion und die Organisation der extrazellulären Matrix beeinflusst. Über seine Auswirkungen auf die Knorpelarchitektur und Prozesse der endochondralen Ossifikation ist COMP mit Signalwegen verknüpft, die die Skelettentwicklung und die Gewebeintegrität steuern. Eine genetische Störung oder Fehlregulation von COMP ist mit erblichen Skelettdysplasien und Phänotypen der Knorpeldegeneration assoziiert und macht COMP zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung der Biologie der extrazellulären Matrix sowie der Mechanismen von Bindegewebserkrankungen.
Thrombospondin 5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COMP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COMP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COMP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COMP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.