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TC-PTP Double Nickase Plasmid (m) | sc-422509-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Ptpn2** kodiert die T‑Zell‑Protein‑Tyrosinphosphatase (TC‑PTP), eine Nicht‑Rezeptor‑Phosphatase, die die Signalübertragung von Zytokin‑ und Wachstumsfaktorrezeptoren abschwächt, indem sie zentrale Substrate wie JAKs und STATs dephosphoryliert. Durch die Regulation von JAK/STAT‑ und verwandten immunologischen Signalnetzwerken trägt TC‑PTP dazu bei, Schwellenwerte für Entzündungsreaktionen, T‑Zell‑Aktivierung und die Homöostase des Epithels festzulegen. Die Aktivität von Ptpn2 greift zudem in die Insulinrezeptor‑Signalgebung sowie in Stressantwort‑Signalwege ein, die den Zellstoffwechsel und die Proliferation beeinflussen. Genetische und funktionelle Studien bringen eine veränderte PTPN2/TC‑PTP‑Signalgebung mit autoimmunen und entzündlichen Phänotypen, immunsuppressiven Kontexten mit Relevanz für Krebs sowie metabolischer Dysregulation in Verbindung und machen Ptpn2 damit zu einem wertvollen Ziel für mechanistische Untersuchungen.
TC-PTP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ptpn2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ptpn2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ptpn2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ptpn2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.