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TARDBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401890-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TARDBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401890-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TARDBP (TDP‑43) ist ein ubiquitär exprimiertes RNA/DNA-bindendes Protein, das mehrere Ebenen des RNA-Stoffwechsels reguliert, darunter das Spleißen von Prä‑mRNA, die Stabilität von Transkripten und deren Transport, und es ist zudem an der transkriptionellen Regulation beteiligt. Es ist überwiegend im Zellkern lokalisiert, kann jedoch ins Zytoplasma shuttlen und wird bei zellulärem Stress in Stressgranula rekrutiert, was es mit Proteostase- sowie RNA-Qualitätskontrollprozessen verknüpft. Die TARDBP-abhängige RNA-Prozessierung trägt zur Aufrechterhaltung der neuronalen Homöostase bei, indem sie Spleißprogramme formt und die aberrante Einfügung kryptischer Exons in langen neuronalen Transkripten verhindert. Dysregulation, Fehlverteilung und Aggregation von TDP‑43 sind stark mit Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen assoziiert, darunter ALS und frontotemporale Lobärdegeneration, und werden auch in weiteren Zusammenhängen von Fehlfunktionen RNA-bindender Proteine untersucht.
TARDBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TARDBP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TARDBP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TARDBP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TARDBP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.