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Synaptogyrin-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403955-ACT | 20 µg | $397.00 |
SYNGR3 kodiert Synaptogyrin-3, ein Membranprotein synaptischer Vesikel, das in Neuronen angereichert ist und an der Regulation des Vesikeltransports, der Dynamik der Vesikelpools und der Neurotransmitterfreisetzung beteiligt ist. Proteine der Synaptogyrin-Familie wirken an der Organisation der präsynaptischen Membran mit und können die synaptische Plastizität beeinflussen, indem sie das Vesikelrecycling sowie die Kopplung an exo- und endozytotische Prozesse modulieren. Veränderte Funktionen synaptischer Vesikel und präsynaptische Signalübertragung sind wiederkehrende Merkmale in der Biologie neuropsychiatrischer und neurodegenerativer Erkrankungen, was SYNGR3 zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung von Mechanismen synaptischer Dysfunktion macht. Als neuronal exprimierter, vesikelassoziierter Faktor ist SYNGR3 nützlich, um Signalwege zu analysieren, die die präsynaptische Homöostase und das aktivitätsabhängige synaptische Remodeling steuern.
Synaptogyrin-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SYNGR3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Synaptogyrin-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SYNGR3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SYNGR3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Synaptogyrin-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SYNGR3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Synaptogyrin-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Synaptogyrin-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SYNGR3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.