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Sox2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423086-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen Sox2 kodiert den SRY-Box-Transkriptionsfaktor SOX2, einen zentralen Regulator von Pluripotenz und Selbsterneuerung, der mit OCT4 und NANOG zusammenwirkt, um die Identität embryonaler Stammzellen aufrechtzuerhalten und zugleich eine verfrühte Festlegung auf bestimmte Zelllinien zu verhindern. SOX2 bindet an Enhancer- und Promotorelemente, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die die Spezifikation des Neuroektoderms, die Aufrechterhaltung neuraler Stamm- und Vorläuferzellen sowie Übergänge des Chromatinzustands regulieren, und es integriert dabei Signalinputs wie WNT, FGF, BMP und SHH, die die Entwicklungsmusterung prägen. Eine fehlregulierte Sox2-Expression oder veränderte Dosierung wird mit Defekten in der frühen Embryogenese und der Neuroentwicklung in Verbindung gebracht, und veränderte SOX2-Regulationsnetzwerke werden häufig im Zusammenhang mit stammzellähnlichen Zuständen in der Krebsbiologie untersucht. Geneditierung von Sox2 in der Maus ermöglicht die mechanistische Untersuchung transkriptioneller Schaltkreise, von Enhancer-Funktionen, Zellschicksalsentscheidungen und Reprogrammierungs-Workflows in Entwicklungs- und Krankheitsmodellsystemen.
Sox2 Das Double-Nickase-Plasmid (m2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sox2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sox2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sox2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sox2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.