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SOCS-3 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419666-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen Socs3 kodiert den „Suppressor of Cytokine Signaling 3“ (SOCS-3), einen induzierbaren Negativ-Feedback-Regulator, der Zytokin- und Wachstumsfaktor-Signale abschwächt, indem er die Aktivität von JAK-Kinasen hemmt und über seine SH2-Domäne sowie die SOCS-Box den ubiquitinvermittelten Abbau von Signalkomponenten fördert. SOCS-3 moduliert Signalwege der IL-6-Familie und des Leptinrezeptors und prägt dadurch STAT3-abhängige Transkriptionsprogramme, die Entzündung, die Differenzierung von Immunzellen und die metabolische Homöostase steuern. Eine Fehlregulation der SOCS-3-Aktivität wurde mit chronischen Entzündungszuständen, Insulinresistenz und tumorspezifischen Signalkontexten in Verbindung gebracht, unter anderem durch eine veränderte Zytokinantwort und eine veränderte Polarisierung von Makrophagen. Die Geneditierung von Socs3 in Mausmodellen ermöglicht mechanistische Untersuchungen der Dynamik von JAK/STAT-Schaltkreisen, der zytokingesteuerten Transkriptionsregulation und der zelltypspezifischen Beiträge zu immunologischen und metabolischen Phänotypen.
SOCS-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Socs3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SOCS-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Socs3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Socs3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SOCS-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Socs3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SOCS-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SOCS-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Socs3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.