



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
SMCR7L Double Nickase Plasmid (h) | sc-407077-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SMCR7L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407077-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MIEF1 kodiert SMCR7L (auch als MID51 bekannt), ein Protein der äußeren Mitochondrienmembran, das als Rezeptor für die dynaminverwandte GTPase DRP1 fungiert und dabei hilft, die mitochondriale Spaltung (Fission) mit der Verteilung der Organellen zu koordinieren. Durch die Modulation des Gleichgewichts zwischen Spaltung und Fusion beeinflusst SMCR7L die Effizienz der oxidativen Phosphorylierung, die mitochondriale Qualitätskontrolle sowie die Anfälligkeit für Stresswege wie Mitophagie und Apoptose. Eine Fehlregulation der mitochondrialen Dynamik ist breit mit Neurodegeneration, kardiometabolischen Erkrankungen und krebsassoziiertem metabolischem Remodeling verknüpft, wodurch MIEF1 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur mitochondrialen Homöostase darstellt.
SMCR7L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MIEF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MIEF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MIEF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MIEF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.