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Smad2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421525-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421525-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Smad2 kodiert einen R‑SMAD‑Transkriptionsfaktor, der Signale von TGF‑β-/Activin‑Rezeptoren in den Zellkern weiterleitet, wo er gemeinsam mit SMAD4 kontextabhängige Genexpressionsprogramme reguliert. Über phosphorylierungsabhängige Komplexbildung und Chromatinbindung steuert SMAD2 Prozesse wie die epitheliale–mesenchymale Transition, den Umbau der extrazellulären Matrix, die Zellzyklusregulation und die Festlegung von Zelllinien während der Entwicklung. Die Smad2‑Aktivität überschneidet sich mit MAPK‑ und PI3K‑Signalwegen und wird durch inhibitorische SMADs sowie ubiquitinvermittelten Abbau moduliert, wodurch Dauer und Stärke des Signals geprägt werden. Eine fehlregulierte TGF‑β/SMAD2‑Signalübertragung wird häufig in der Fibrose‑, Entzündungs‑ und Krebsforschung untersucht, da das Gleichgewicht des Signalwegs Proliferation, Differenzierung und invasive Phänotypen beeinflusst.
Smad2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Smad2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Smad2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Smad2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Smad2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.