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Slfn5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408333-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Slfn5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408333-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes SLFN5 (Slfn5) ist ein interferon-stimuliertes Protein der Schlafen-Familie, das an der Regulation von Transkriptionsprogrammen beteiligt ist, die mit angeborener Immunität, Zellzykluskontrolle und zellulärer Differenzierung verknüpft sind. Berichten zufolge moduliert Slfn5 die Genexpression nachgeschaltet der Interferon-/JAK–STAT-Signalübertragung und beeinflusst inflammatorische sowie antivirale Antwortnetzwerke, einschließlich Effekten auf die chromatinassoziierte transkriptionelle Regulation. Eine veränderte SLFN5-Expression wurde in mehreren Krebs-Kontexten mit Änderungen der Tumorzellproliferation, Migration und immunbezogenen Genexpressionssignaturen in Verbindung gebracht, was seine Eignung als mechanistischer Knotenpunkt in Studien zu onkogenem und inflammatorischem Signaling unterstützt. Diese Eigenschaften machen SLFN5 zu einem relevanten Ziel, um interferongetriebene Signalwege, Transkriptionsregulation und kontextabhängige Phänotypen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
Slfn5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLFN5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLFN5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLFN5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLFN5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.