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Rsk-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402383-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Rsk-4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402383-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
RPS6KA6 kodiert die ribosomale S6-Kinase A6 (Rsk-4), eine Serin/Threonin-Kinase, die nachgeschaltet der MAPK/ERK-Signalübertragung wirkt und Phosphorylierungsprogramme moduliert, welche Transkription, Zellzyklusprogression und die stressinduzierte Genexpression steuern. Als Mitglied der p90RSK-Familie integriert Rsk-4 mitogene und umweltbedingte Signale, um über Substratphosphorylierung chromatinregulierte Outputs und ein breiteres proteomisches Remodeling zu beeinflussen. Veränderte RPS6KA6-Aktivität oder -Expression wurde in Zusammenhängen untersucht, in denen die Verschaltung des MAPK-Signalwegs gestört ist, einschließlich Studien zu onkogenem Signaling, zellulärer Differenzierung und der Regulation der Apoptose. Diese Eigenschaften machen Rsk-4 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die mechanistische Analyse von Signaltransduktion und kinaseabhängigen Phänotypen in humanen Zellmodellen.
Rsk-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPS6KA6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Rsk-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPS6KA6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPS6KA6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Rsk-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPS6KA6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Rsk-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Rsk-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPS6KA6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.