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RNF8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401909-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401909-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF8 kodiert eine E3-Ubiquitin-Protein-Ligase, die als früher Chromatin-Signalfaktor in der DNA-Schadensantwort fungiert, indem sie an Stellen von Doppelstrangbrüchen die Ubiquitinierung katalysiert und so die Rekrutierung nachgeschalteter Reparaturmediatoren fördert. Durch die Koordination mit ATM-abhängigen Phosphorylierungsereignissen und Ubiquitin-Signalkaskaden hilft RNF8, die Wahl des Reparaturwegs zu organisieren, und unterstützt kontextabhängig sowohl die homologe Rekombination als auch das nicht-homologe End-Joining. Die RNF8-Aktivität trägt zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität, zur Regulation von Zellzyklus-Checkpoints und zum Chromatin-Remodeling an geschädigter DNA bei. Störungen der RNF8-abhängigen Ubiquitin-Signalgebung werden häufig in Modellen genomischer Instabilität und krebsassoziierter Defekte der DNA-Reparatur untersucht.
RNF8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.