
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
RhoA Double Nickase Plasmid (h) | sc-400052-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RhoA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400052-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RHOA kodiert die kleine GTPase RhoA, einen zentralen Regulator der Dynamik des Aktinzytoskeletts, der Zellform und der Kontraktilität, indem sie zwischen GDP- und GTP-gebundenen Zuständen zyklisch wechselt. Aktives RhoA signalisiert vor allem über die Effektoren ROCK und mDia, um die Bildung von Stressfasern, den Umsatz fokaler Adhäsionen, die Zytokinese und die Mechanotransduktion zu steuern, wobei es zudem breiter in GPCR- und integrinabhängige Signalwege integriert ist. Die RhoA-Aktivität beeinflusst die Zellmigration, die Funktion epithelialer Barrieren sowie Transkriptionsantworten, die mit zytoskelettaler Spannung verknüpft sind. Fehlregulierte RHOA-Signalgebung und wiederkehrende Mutationen wurden bei mehreren Krebsarten beschrieben und sind zudem an kardiovaskulärem Remodeling und neuroentwicklungsbezogenen Prozessen beteiligt, was die Relevanz von RHOA in krankheitsassoziierten Signalnetzwerken unterstreicht.
RhoA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RHOA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RHOA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RHOA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RHOA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.