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RB1CC1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416259-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
RB1CC1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416259-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes RB1CC1 (auch als FIP200 bekannt) ist eine zentrale Komponente des ULK1‑Autophagie‑Initiationskomplexes und koordiniert als Antwort auf Nährstoff‑ und Energiesignale die frühen Schritte der Autophagosomenbildung. Über Interaktionen mit ULK1/2, ATG13 und ATG101 verknüpft RB1CC1 die durch AMPK und mTOR regulierte Signalgebung mit dem autophagischen Flux und trägt zudem zur Organisation des Zytoskeletts sowie zur selektiven Handhabung von Fracht bei. Die RB1CC1‑abhängige Autophagie beeinflusst die mitochondriale Qualitätskontrolle, die Proteostase und die Anpassung an zellulären Stress. Eine Dysregulation RB1CC1‑assoziierter Signalwege wurde in Zusammenhängen beobachtet, die für Tumor‑ und Neurobiologie relevant sind, was RB1CC1 als mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung von Wachstumssteuerung, Stressantworten und Signalweg‑Crosstalk unterstützt.
RB1CC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RB1CC1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RB1CC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RB1CC1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RB1CC1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RB1CC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RB1CC1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RB1CC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RB1CC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RB1CC1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.