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RASL11A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-409106-ACT | 20 µg | $397.00 |
RASL11A kodiert eine kleine Ras-ähnliche GTPase, die an der Regulation von Signaltransduktionsnetzwerken beteiligt ist, welche GTP-Bindung und -Hydrolyse mit der nachgeschalteten Kontrolle von Zellwachstum, Differenzierung und Zytoskelettorganisation koppeln. Als Teil der übergeordneten Ras-Superfamilie ist RASL11A so positioniert, dass es MAPK-verwandte und andere GTPase-abhängige Signalwege beeinflussen kann, die Membrantransport und zelluläre Homöostase koordinieren. Eine veränderte Regulation der Ras-Familien-Signalgebung wird häufig mit onkogener Transformation und Stressantwort-Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch Expression und Aktivität von RASL11A für die Untersuchung der Feinabstimmung von Signalwegen in der Krebsbiologie relevant sind. Seine endogenen Expressionsdynamiken unterstützen zudem Untersuchungen zu gewebespezifischen Signalprogrammen und kontextabhängigen Reaktionen auf Störungen.
RASL11A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RASL11A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RASL11A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RASL11A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RASL11A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RASL11A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RASL11A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RASL11A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RASL11A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RASL11A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.