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Rad51 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400100-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rad51 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400100-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human RAD51 kodiert Rad51, eine zentrale Rekombinase, die während der homologen Rekombination die Homologiesuche und den DNA-Strangaustausch katalysiert und damit eine hochpräzise Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen und zum Stillstand gekommenen Replikationsgabeln ermöglicht. Rad51 wirkt nachgeschaltet von BRCA1/BRCA2 und koordiniert mit RAD52, PALB2 sowie replikationsassoziierten Faktoren, um die Genomstabilität in den S- und G2-Phasen zu erhalten. Über seine Funktionen in der Replikationsstressantwort, der meiotischen Rekombination und der chromatinbasierten DNA-Reparatur beeinflusst die RAD51-Aktivität das Checkpoint-Signaling und den Schwesterchromatidaustausch. Eine Fehlregulation der RAD51-Expression oder -Funktion ist mit Phänotypen genomischer Instabilität verbunden und wird in experimentellen Systemen häufig im Kontext der Tumorbiologie, erblicher DNA-Reparaturdefekte und der Empfindlichkeit gegenüber DNA-schädigenden Agenzien untersucht.
Rad51 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RAD51-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RAD51 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RAD51-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RAD51-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.