Date published: 2026-7-10

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PTP1B CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400732-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • PTP1B CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • PTP1B CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom PTP1B CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom PTP1B CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PTPN1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PTP1B: sc-133259
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    PTP1B CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400732-ACT
    20 µg
    $397.00

    PTPN1 kodiert die Protein-Tyrosinphosphatase 1B (PTP1B), eine Nicht-Rezeptor-Phosphatase, die an der zytosolischen Seite des endoplasmatischen Retikulums verankert ist und Signalübertragung abschwächt, indem sie aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinasen und zugehörige Substrate dephosphoryliert. PTP1B moduliert Signalwege des Insulin- und Leptinrezeptors und greift in wachstumsfaktorgetriebene Kaskaden wie MAPK/ERK und PI3K–AKT ein, wodurch zelluläre Programme wie Glukosehomöostase, Proliferation und Überleben mitgeprägt werden. Durch seine Rolle bei der Feinabstimmung phosphorylierungsabhängiger Signalnetzwerke wird eine veränderte PTPN1/PTP1B-Aktivität mit metabolischer Dysregulation sowie mit onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, in denen Rezeptoren und nachgeschaltete Kinaseaktivitäten umprogrammiert sind. Diese Eigenschaften machen PTPN1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der Phosphotyrosin-Signalgebung, der Rückkopplungskontrolle und des Pathway-Crosstalks in humanen Zellmodellen.

    PTP1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTPN1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    PTP1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTPN1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTPN1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PTP1B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTPN1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PTP1B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PTP1B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTPN1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.