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PSMC2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405022-ACT | 20 µg | $397.00 |
PSMC2 kodiert die regulatorische Untereinheit 7 (Rpt1) des 26S-Proteasoms, eine AAA+-ATPase innerhalb des 19S-Regulatorpartikels, die das Entfalten von Substraten und deren Translokation in den 20S-Kern für den ubiquitinabhängigen Proteinabbau antreibt. Über die Kontrolle der Proteostase beeinflusst PSMC2 die Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten, Stresssignalwege und die Antigenprozessierung und ist in Signalwege wie den Ubiquitin-Proteasom-abhängigen Umsatz, die NF-κB-Regulation und die Anpassung an proteotoxischen Stress eingebunden. Veränderte Proteasomaktivität sowie eine veränderte Expression regulatorischer Untereinheiten sind häufig mit proliferativen Phänotypen und einer dysregulierten Checkpoint-Kontrolle in unterschiedlichsten Krankheitskontexten assoziiert, was PSMC2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Proteinkontrolle und des Umbaus regulatorischer Netzwerke macht. Eine Perturbation der PSMC2-Spiegel kann daher helfen zu klären, wie ATP-abhängige Proteasomfunktionen Transkriptionsprogramme und die zelluläre Fitness prägen.
PSMC2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PSMC2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PSMC2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PSMC2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PSMC2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PSMC2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PSMC2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PSMC2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PSMC2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PSMC2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.