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PHF8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407306-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PHF8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407306-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PHF8 kodiert eine Histon-Lysin-Demethylase mit JmjC-Domäne, die bevorzugt repressive Markierungen wie H3K9me2/1 entfernt und auch auf Methylierungszustände von H4K20 wirken kann, wodurch sie Chromatin-Remodeling mit der Transkriptionskontrolle verknüpft. Über die PHD-Finger-vermittelte Erkennung der H3K4-Methylierung wird PHF8 an aktive Promotoren rekrutiert, wo es RNA-Polymerase-II-abhängige Genexpressionsprogramme moduliert. PHF8 ist an der epigenetischen Regulation des Zellzyklus-Fortschreitens, der neuronalen Differenzierung und der DNA-Schadens-assoziierten Chromatindynamik beteiligt. Eine Fehlregulation oder Mutation von PHF8 wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und krebsrelevanten Transkriptionsnetzwerken in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung chromatinabhängiger Genregulation macht.
PHF8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PHF8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PHF8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PHF8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PHF8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.