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PERK Double Nickase Plasmid (m) | sc-420142-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PERK Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420142-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Eif2ak3** kodiert **PERK**, eine Stress-Sensor-Kinase des endoplasmatischen Retikulums (ER), die die Unfolded-Protein-Response einleitet, indem sie **eIF2α** phosphoryliert, um die globale Translation zu drosseln und gleichzeitig adaptive Transkriptionsprogramme wie die **ATF4**-abhängige Signalgebung zu fördern. PERK verknüpft Proteostase mit Redoxkontrolle, Autophagie und Entscheidungen über Apoptose bei anhaltendem Stress und beeinflusst dadurch die Funktion sekretorischer Zellen sowie entzündliche Outputs. Eine fehlregulierte PERK-Signalgebung ist an Erkrankungen beteiligt, die durch chronischen ER-Stress gekennzeichnet sind, darunter metabolische Störungen, Neurodegeneration und die Stressanpassung von Tumorzellen, wodurch **Eif2ak3** einen zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien stressresponsiver Signalwege darstellt.
PERK Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Eif2ak3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Eif2ak3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Eif2ak3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Eif2ak3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.