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PERK Double Nickase Plasmid (h) | sc-400080-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PERK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400080-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EIF2AK3 kodiert PERK, eine im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte transmembrane Kinase, die die Anreicherung fehlgefalteter Proteine erkennt und die Unfolded-Protein-Response (UPR) einleitet. Nach Aktivierung phosphoryliert PERK eIF2α, um die globale Translation zu dämpfen und gleichzeitig selektive Translationsprogramme zu fördern; dadurch koordiniert es die Proteostase, die Kontrolle von oxidativem Stress und autophagiebezogene Anpassungen. Die PERK-Signalgebung greift in ATF4/CHOP-vermittelte Transkriptionsprogramme ein und beeinflusst die ER–Mitochondrien-Kommunikation sowie die Redox-Homöostase. Eine fehlregulierte PERK-Aktivität wurde mit chronischen ER-Stresszuständen in Verbindung gebracht, die an Neurodegeneration, metabolischen Dysfunktionen und der Stressanpassung von Tumorzellen beteiligt sind, und stellt damit einen zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Stresssignalgebung dar.
PERK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EIF2AK3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EIF2AK3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EIF2AK3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EIF2AK3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.